Folgt Demichelis bei RB?

Trotz Champions-League-Quali muss Werner gehen

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17.06.2026 | 18:13 Uhr
Nach einer Saison ist für Ole Werner schon wieder Schluss bei RB Leipzig. Er führt den Fußball-Bundesligisten zwar in die Champions League, aber das überzeugt den Klub nicht.

Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Ole Werner beendet. Das gab der Verein bekannt. Auch seine Assistenten Patrick Kohlmann und Tom Cichon verlassen den Klub.

Über eine mögliche Trennung war bereits seit einigen Wochen spekuliert worden. Als Nachfolger wird Martin Demichelis gehandelt. Dies bestätigte RB jedoch nicht. Der 45-jährige Argentinier, der in der Bundesliga von 2003 bis 2010 beim FC Bayern spielte, hatte erst vor wenigen Wochen trotz des Abstiegs mit Real Mallorca aus La Liga seinen Vertrag verlängert. Demichelis soll aber eine Ausstiegsklausel in seinem Arbeitspapier verankert haben. Diese werde Leipzig nach Informationen von Sky ziehen. "Der Vertrag wird zeitnah unterschrieben", hieß es: "Der frühere Bayern-Profi übernimmt damit seinen ersten Cheftrainerposten in der Bundesliga."

Leipzigs Geschäftsführer Sport, Marcel Schäfer, sagte: "Wir haben die abgelaufene Saison in den vergangenen Tagen noch einmal intensiv und abschließend analysiert. Am Dienstagabend haben wir dann den Beschluss gefasst, die Position des Cheftrainers neu zu besetzen." Es seien "inhaltliche Weiterentwicklung und eine veränderte Herangehensweise für die vor uns liegenden Aufgaben erforderlich."

Zuvor hatte unter anderem Sky über die sich anbahnende Trennung von Werner berichtet. Die Red-Bull-Führungsriege um CEO Oliver Mintzlaff, dem globalen Fußballchef Jürgen Klopp und dem Technischen Direktor Mario Gomez habe bei Werner den Daumen gesenkt.

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Demnach sei die Global-Soccer-Ebene des Unternehmens um Anführer Klopp von Werner schon während der abgelaufenen Saison nicht restlos überzeugt gewesen. Schon im Winter wurde die Luft für den 38-Jährigen offensichtlich dünn. Werner war erst zur Saison 2025/26 von Werder Bremen zu den Bullen gekommen, führte Leipzig auf Anhieb zurück in die Champions League, RB wurde hinter Bayern und Borussia Dortmund Dritter. Mit 65 Punkten verpasste Leipzig den eigenen Bundesliga-Rekord nur um einen Punkt.

Werner hatte vor wenigen Wochen noch gesagt: "Die Champions League ist der höchste Wettbewerb, in dem man sich im Vereinsfußball bewegen kann. Ich freue mich genauso wie alle anderen." Nun muss er doch zuschauen.

Verwendete Quellen: ntv.de, ara/sid